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BEITRAG DER SP PFÄFFIKON


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Argumente statt Schlagworte, ein professioneller Wahlkampf und aufopferungsvolle Kandidat:innen machten den Erfolg für die SP Pfäffikon möglich. 

Der Wahltag war für die SP Pfäffikon äusserst erfolgreich: Erstmals seit 14 Jahren sind wir wieder im Gemeinderat vertreten, alle Kommissionen konnten mit guten bis sehr guten Resultaten wieder besetzt werden. Dies ist im bürgerlich dominierten Zürcher Oberland einebeachtenswerte Leistung.  

Die Gründe für den Erfolg liegen zu einem bedeutenden Teil im Wahlkampf und der klaren Positionierung der SP Pfäffikon.  Darüber hinaus setzten alle Kandidat:innen neben ihrem Familien- und Berufsalltag die gemeinsam definierte Stossrichtung mit vollem Einsatz um. Offensichtlich findet diese deutliche Positionierung und politische Schwerpunktsetzung bei der Pfäffiker Stimmbevölkerung Anklang.  Und – das muss man deutlich anfügen – nicht alle Lösungsvorschläge und politischen Massnahmen der bürgerlichen Parteien in den letzten Jahren und im vergangenen Wahlkampf scheinen bei den Pfäffiker:innen nur auf Zustimmung gestossen zu sein. 

Wahlkampf mit Inhalten 

Die SP Pfäffikon bereitete den Wahlkampf sorgfältig vor. In einem gut besuchten Workshop erarbeiteten wir bereits im Sommer 2025 während eines ganzen Tages ein Parteiprogramm für die nächste Legislaturperiode. In vier Themenschwerpunkten definierten wir unsere zukünftige Stossrichtung. Ausserdem grenzten wir unsere angestrebte Wählerschaft ein und schärften den Wahl-Slogan. Im Wahlprogramm bekennen wir uns zu einer konsens- und zielorientierten Arbeit zum Vorteil aller Pfäffiker:innen. Ein Ansatz, der unsere Arbeit bereits in den letzten Jahren als Leitlinie diente. 

Die Arbeit war in der erreichten Qualität nur möglich, weil die SP Pfäffikon in den letzten Jahren einen spürbaren Anstieg an Neueintritten erleben durfte. Die Arbeit konnte so auf viele Schultern verteilt werden. Die Vielfalt der Meinungen und Talente über verschiedene Altersgruppen hinweg befeuerte den Wahlkampf zusätzlich. Nach den Wahlen waren sich alle Beteiligten einig: Das hat richtig Spass gemacht. 

Der Wahlkampf selbst wurde nicht nur von engagierten Kandidatinnen und Kandidaten geführt, sondern auch von einem Unterstützungsteam im Hintergrund begleitet. Die professionelle Organisation vermied Reibungsverluste und schonte die zeitlichen Ressourcen der Kandidierenden. Jede Massnahme wurde auf ihre Tauglichkeit und auf ihre Effizienzhin geprüft. So konnten wir das Optimum aus unseren finanziellen Ressourcen herausholen. 

Die Kandidatinnen und Kandidaten erledigten ihre Aufgaben mit Hingabe und grossem Einsatzwillen. So verteilten sie am 6. Januar beispielsweise Dreikönigskuchen am Bahnhof. Auf diese Weise kamen viele interessante Gespräche zustande – Inputs, die sofort in den Wahlkampf flossen. 

Der Aufbau einer Online- und Social-Media-Präsenz war ein weiterer wichtiger Pfeiler unserer Kommunikationsstrategie. Dieser Prozess braucht naturgemäss Zeit und wird sich in den nächsten Jahren in ähnlicher Intensität fortsetzen.  

Unsere Arbeit hat sich ausgezahlt, weil wir uns nicht auf platte Wahlslogans beschränkt haben, sondern uns ganz bewusst für Inhalte und Argumente entschieden, die wir auch leben und von denen wir alle überzeugt sind.  

Nicht zuletzt zeigte sich, dass Marc Grosspietsch, unser Kandidat für den Gemeinderat, bis weit in bürgerliche Kreise wählbar war. Das ist ein Umstand, der vor allem in Zürcher Landgemeinden ein wahlentscheidender Faktor sein kann. Oft zählt in kleineren und mittelgrossen Gemeinden die Person mehr als die Parteizugehörigkeit. 

Die Fehler der anderen 

Im Kampf um den Gemeinderat zeichnete sich früh ab, dass sich die beiden neuen Kandidaten Marc Grosspietsch von der SP und Florian Appenzeller von der SVP ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern würden. Folglich gaben auch beide im Wahlkampf vollen Einsatz, waren an Verteilaktionen, dem Politmarkt sowie anderen Anlässen anzusprechen. 

Die SVP versprühte an der Budget-Gemeindeversammlung jedoch wenig konstruktiven Konsenswillen oder vorausschauendes Augenmass.  Dass eine Annahme ihres vorgeschlagenen Rückweisungsantrags so kurz vor den Wahlen ihrer Kampagne wohl nicht förderlich ist, erfuhren sie dann auch postwendend vom Ressortleiter Finanzen Gubler von der FDP.  Florian Appenzeller konnte danach zwar die Unterstützung zum neuen Mettlen Schulhaus verkünden, jedoch nicht ohne Nebenbemerkung betreffend der gerade eben aus SVP-Sicht verlorenen Abstimmung zur Schaffung der Koordinationsstelle Frühförderung. Dies vor einer gut mit Pädagog:innen und Jugendarbeiter:innen besuchten Versammlung.   

Ganz generell zeigten alle Kandidatinnen und Kandidaten der SVP einen guten Einsatz im Wahlkampf. Insbesondere die neu antretenden hatten aber teils einen schweren Stand. Einige schieden als überzählig aus oder erreichten das absolute Mehr nicht. Natürlich ist der Grund dafür nicht allein in Gemeindeversammlungen, wie die oben erwähnte Budget-Debatte, zu suchen. Dennoch schliessen wir von der SP daraus, dass Pfäffikerinnen und Pfäffiker politische Diskussionen mit einem gewissen Pragmatismus, Verständnis und Kompromisswillen wünschen. Maximalforderungen kommen selten gut an. Im Interesse unserer Gemeinde hoffen wir auf eine konsens- und zielorientierte überparteiliche Arbeit in allen Gremien zum Vorteil aller Pfäffiker:innen.In der vergangenen Legislaturperiodekonnte dies mit Mitgliedern aller Parteien, auch der SVP und FDP, umgesetzt werden.
 

Mitmachen erwünscht 

Interessierst du dich für unser Dorf? Ist es dir wichtig, was in Pfäffikon passiert? Möchtest du wichtige Entscheidungen nicht den Leuten überlassen, deren höchstes politisches Ziel der möglichst tiefe Steuerfuss ist? Gefällt es dir, mit Gleichgesinnten zu diskutieren, Lösungen zu erarbeiten und dich für eine sinnvolle Politik einzusetzen, die einer Mehrheit der Bevölkerung zugutekommt? 

Dann bist du bei uns richtig. Komm unverbindlich an eine Parteiversammlung und bilde dir selbst eine Meinung. Wir freuen uns auf dich. 

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