Marc Grosspietsch
Gemeinderat (neu), bisher Sozialbehörde
Sozialverträgliche Lösungen und frische Impulse als Teamplayer in den Gemeinderat bringen
Grosse Herausforderungen für Pfäffikon
Pfäffikon steht in den nächsten Jahren vor grossen Herausforderungen und Aufgaben. Es geht nicht nur darum, wie sich Pfäffikon im nächsten Jahrzehnt weiterentwickeln wird, sondern auch um neue, urbane Impulse. Die Umgestaltung des Huber&Suhner-Areals Tumbelen-Nord von einer Industrie- zu einer Wohn- und Begegnungszone, die Schaffung des Generationenparks, der mögliche Anschluss der Gemeinde Wildberg oder die Umsetzung des Raumentwicklungskonzepts sind wichtige Projekte. Die Gemeindefinanzen – insbesondere die Neuverschuldung – werden den Gemeinderat und die Stimmbevölkerung intensiv fordern. Für nachhaltige Lösungen braucht es frische Impulse und andere Herangehensweisen. Neue Ansätze und damit auch neue Gesichter im Gemeinderat sind dafür unabdingbar.
Als Brückenbauer und Moderator in den Gemeinderat
Diese spannende Ausgangslage motivierte mich für meine Kandidatur in den Gemeinderat. Als Projektleiter und Führungskraft in einer grossen Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft bin ich es gewohnt, mich wechselnden Herausforderungen zu stellen. Und zwar nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer. So sehe ich mich auch in meiner zukünftigen Rolle – als Brückenbauer und Moderator. Kontroverse Standpunkte in der Bevölkerung moderierend auf einen gemeinsamen Kurs bringen, dabei stets den nahen Dialog suchen und durch eine aktive Kommunikation schon früh die Basis für eine breit abgestimmte Lösung zu schaffen. So habe ich mich vier Jahre in der Sozialbehörde Pfäffikon eingebracht und so werde ich es als Gemeinderat tun.
Diese Herausforderungen der Zukunft dürfen nicht mit Konzepten und Methoden der Vergangenheit angegangen werden. Für mich als Sozialdemokrat heisst das, Lösungen und neue Wege müssen sozialverträglich und fair sein. Die Sanierung der prekären Finanzsituation muss ausgewogen geschehen. Das Mantra der niedrigen Steuern, wie es der Gemeinderat in den letzten Jahren immer wieder vertreten hat, darf nicht auf Kosten wichtiger öffentlicher Leistungen umgesetzt werden. Denn diese treffen oft die Mehrheit, die nicht von niedrigen Steuern profitiert. Pfäffikon besticht nicht nur durch seine Lage am Pfäffikersee, sondern auch durch seine aktiv gelebte dörfliche Gemeinschaft, getragen unter anderem durch das Vereins- und Kulturleben. Vieles davon ermöglichen engagierte Pfäffikerinnen und Pfäffiker im Ehrenamt. Diese wertvolle Arbeit gilt es auch in Zeiten knapper Kassen aktiv zu unterstützen. Pfäffikon muss sich zu einer modernen Kleinstadt entwickeln, mit attraktiven Arbeitsplätzen und Einkaufsmöglichkeiten, die sicher auch per Fahrrad oder zu Fuss erreichbar sind. Einen Ort, der seine Vergangenheit pflegt und sich dennoch weiterentwickelt. Eine Gemeinde, die allen Menschen lebenswerter Wohnraum, Arbeitsplatz und Zuhause ist.
Aktives Engagement in der Pfäffiker Dorfgemeinschaft
Als ich vor 13 Jahren nach Pfäffikon gezogen bin, habe ich sofort gespürt, dass ich hier eine wirkliche Heimat gefunden habe. Für meine Lebensgefährtin und mich war es auch klar, dass wir uns aktiv in die Dorfgemeinschaft einbringen wollen. Sie als Mitglied der Reformierten Kirchenpflege und ich seit 2017 als Parteipräsident der SP und seit 2022 als gewähltes Mitglied der Sozialbehörde. Nun mit 52 Jahren möchte ich mich im Gemeinderat für eine lebenswerte Zukunft in Pfäffikon engagieren.
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